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Wer beim nächsten Spiel in Gmünd von einem Pflichtsieg redet, kann lediglich
nicht ganz bei
Trost sein. Auf die schmerzvolle Heimniederlage gegen Titelverteidiger
Klosterneuburg folgt
ein weiterer Härtetest für die Teufel. Diesmal ist es jedoch ein Test der
etwas anderen Art.
Mit 2 Niederlagen zuhause und 2 Siegen auswärts, haben die Teufel wohl die
kurioseste
Bilanz der Liga. Und so eigenartig es auch klingen mag: Diese Bilanz soll
zumindest diese
Woche fortgeführt werden, wenn es in den fernen, fernen Norden zum UBBC
Gmünd geht.
Obwohl Tabellennachbar Gmünd dieselbe Bilanz aufweist (2 Siege – 2
Niederlagen) wie
Wiener Neustadt, gibt es mehrere Faktoren, die das Aufeinandertreffen in der
Gmünder-Halle
definitiv erschweren werden.
Zum einen wäre da die lange Hinreise, die schon des Öfteren für ein
verschlafenes 1. Viertel
der Devils in den letzten Jahren gesorgt hat (Fahrtzeit und Entfernung: 2 ½
Std. & 200 km).
Zum anderen verfügt der UBBC zurzeit über einen sehr stark aufspielenden
Michael Traxler
(21 Punkte pro Partie in den ersten 4 Saisonspielen) und einen groß
geratenen tschechischen
Anker namens Milan Filip. Dieser drückt der Liga heuer erneut seinen Stempel
auf.
Abgesehen davon ist dem UBBC die große Überraschung gelungen, die den Devils
versagt
blieb: Sie haben den Vizemeister zuhause im ersten Heimspiel vernichtend
geschlagen,
während die Wiener Neustädter sich im Endeffekt gegen Mödling selbst
geschlagen haben.
An dieser Stelle sei das bereits erwähnte, kritische 1. Viertel
hervorgehoben! Mödling lieferte
in Gmünd das beste Beispiel für ein schmerzendes 1. Viertel. 16:8 für die
Gastgeber nach den
ersten 10 Spielminuten. „Ein Team, das Mödling zuhause mit +20 aus der Halle
schießt, kann
kein leichter Gegner für uns sein“, betont Headcoach Reisinger im Interview.
Dank der aufgezeigten Ereignisse sollte man diese Vorwarnung tunlichst ernst
nehmen
und für eine harte Schlacht bereit sein. Die über den Daumen geschätzten 150
Fans der
Gmünder sind bestimmt heiß auf ein Wiedersehen mit den Herren aus Wiener
Neustadt.
Forward Christian Kornfeld weiß aufgrund Letztjahres-Erfahrungen bestens
Bescheid: „Die
gegnerischen Fans in Gmünd sind unglaublich laut und die gesamte Atmosphäre
spornt ihr
Team über die Maßen hinaus an. Es wundert mich nicht, dass ihre Spieler bei
dieser Kulisse
immer 100% geben wollen.“
Im Direktvergleich mögen der UBBC und die Blue Devils gleichauf sein. Bei
genauerem
Betrachten wird man aber feststellen, dass die Gmünder zuhause ein ganz
anderes Team
darstellen als „on the road“. Während die Devils 3 ihrer bislang 4 Spiele
zuhause austragen
durften, mussten die Gmünder soweit bei Deutsch-Wagram, Kloster- &
Korneuburg gastieren.
Nur gegen Mödling hatte das Team um Michael Traxler das Privileg vor eigenem
Publikum
zu spielen. Das Ergebnis ist mittlerweile in der ganzen Liga bekannt und
anerkannt.
Bleibt zu hoffen, dass Coach Reisinger und unsere Herren in Blau-Weiß eine
intensivere
Trainingswoche vorsehen um am Stichtag keine böse Überraschung zu erleben.
Das
Schlusswort hat heute Heißblut-Kapitän Attila Völgyes: „Trainieren heißt das
Motto.“
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