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Spielberichte

BK 6ers Klosterneuburg : BK Blue Devils Wiener Neustadt 66:57 (35:39)

HLL 002Brericht folgt ...

Ritschie 001BK Blue Devils Wiener Neustadt : BK 6ers Klosterneuburg 80:61 (37:26)

Sebastian Kunc, Michael Wild, Christian Kornfeld (9), Ali Dönmez (7), Thomas Klengl, Martin Wilkovitsch, Raphael Krumböck (3), Christoph Oedendorfer, Nils Kühteubl, Aljoscha Piech (5), Philipp Seel (26), Eric Schranz (30)

Eric Schranz kam zu einem Kurbesuch aus Frankfurt. Vom Flughafen in die Halle und wieder zum Flughafen hieß er für den Center der Devils. Philipp Seel seinerseits warf alle Urlaubspläne über den Haufen und jonglierte seine Reise so, dass er ebenfalls Donnerstagnachmittag zur Verfügung stand. Für die Devils hat sich das in Spiel 1 schon ausgezahlt. Mit 30 und 26 Punkten führten sie eine stark spielende Mannschaft zum ersten Sieg in der Finalserie. 

Das erste Viertel beginnt nicht vielversprechend. Zwar können die Devils die 4:2 Führung übernehmen, doch dann gelingt den Klosterneuburgern ein erster Run. Ein frühe erste Auszeit von Coach K bringt die Devils wieder in die Spur. Vorne arbeitet man besser zusammen, aber so richtig fallen die Würfe nicht. Klosterneuburg kann aber aufgrund einer guten Verteidigung der Teufel kein Kapital aus den Fehlwürfen der Gastgeber schlagen. 5 Minuten gespielt. Klosterneuburg mit der 10:4 Führung. Mit einem 6:0 Run egalisieren die Devils wieder, bevor wiederum die 6ers scoren können. Doch die zwei Körbe in Minute 7 bleiben die letzten der 6ers in diesem ersten Viertel. Die Devils werden oft an die Freiwurflinie geschickt, eine schlechte Quote (7/12) verhindert, dass die Devils einen ersten Polster aufbauen können. Den Schlußpunkt setzt Philipp Seel mit einem Dreier zum Buzzer. 18:15 für die Devils.

Jetzt sind beide Mannschaften warm geworden. Auf dem Feld bietet sich ein unterhaltsames Spiel, bei dem auf beiden Seiten gefightet wird. Doch die Devils sind ein bisschen hungriger. Stück für Stück können sie die Führung ausbauen. Mit +11 geht man in die Halbzeit (37:26).

Im dritten Viertel erhöhen die Gäste dann nochmal den Druck. Die Devils verzetteln sich in zu vielen Einzelaktionen. Die Klosterneuburger nutzen die Chance die sich bietet und rücken zu Ende hin wieder näher an die Gastgeber heran. Nur noch 55:47 steht es für die Teufel vor den letzten zehn Minuten.

Den Devils gelint anfangs wenig aus dem Feld, und auch am Freiwurf agiert man weiterhin etwas unsicher (24/38 über das ganze Spiel). In der Verteidigung ist man nicht mehr so konsequent wie zuvor, was zu einigen unnötigen Fouls führt. Schnell haben die Devils die Teamfoulgrenze überwunden und die Klosterneuburger nutzen die gebotenen Geschenke. Plötzlich steht es nur noch 55:57 für die Teufel. Raphael Krumböck übernimmt Verantwortung und kann mit einem gezogenen Foul und einem Layup wieder auf +8 stellen, ehe Klosterneuburg wieder vom Freiwurf verkürzt. Coach K nimmt die nächste Auszeit. Eric Schranz kommt mit viel Energie aus der kurzen Pause und macht die nächsten 8 Punkte für die Devils. Koller hält auf der anderen Seite mit einem Dreier und einem weiten Zweier dagegen. +7 für die Teufel - noch 3 Minuten zu spielen.

Den Devils gelingen wichtige Stops in der Verteidigung und können vorne eiskalt verwandeln. Es steht wieder +11. Die Zeit neigt sich dem Ende zu und die 6ers müssen riskieren. Mit Stop the Clock Fouls schicken sie die Devils an die Linie. Dort lässt man zwar ein paar Punkte liegen, aber auf der anderen Seite kann Klosterneuburg nicht mehr scoren. Damit endet das erste Duell, deutlicher als es eigentlich war, mit 80:61 für die Teufel. Bereits am Sonntag kann man sich im Happyland in Klosterneuburg die Krone aufsetzen (19:00). Dafür wird aber eine weitere konzentrierte Teamleistung notwendig sein. Für Spannung am Sonntagabend ist auf jeden Fall gesorgt.