Livin‘ Legends siegreich im Doubleheader gegen UBBC Gmünd

GAME 1

Livin‘ Legends Wiener Neustadt : UBBC Gmünd 58:34 (23:18)

David Kolck (2), Gabor Besenyi (0), Alex Bruckner (8), Mateo Pavlovic (15), Philip Zachar (13), Senad Cirak (DNP), Mario Scharf (12), Julian Staudinger (0), Robert Schebesta (DNP), Paulo Delgado Semedo (4), Martin Leidl (4).

GAME 2
Livin‘ Legends Wiener Neustadt : UBBC Gmünd 61:40 (38:21)
David Kolck (0), Gabor Besenyi (0), Alex Bruckner (11), Mateo Pavlovic (13), Philip Zachar (4), Senad Cirak (0), Mario Scharf (12), Julian Staudinger (1), Robert Schebesta (0), Paulo Delgado Semedo (14), Martin Leidl (6).


Am vergangenen Sonntag bestritten die Livin‘ Legends abermals ein Heimturnier. Sofern man es als Turnier bezeichnen konnte. Aufgrund von Covid-Regularien wurde in Absprache mit dem NBBV beschlossen, dass wegen der Personenlimitierung zweimal gegen dieselbe Mannschaft gespielt werden sollte. Dankenswerterweise konnte man den UBBC Gmünd somit empfangen und erspart sich heuer das Auswärtsturnier im fernen Norden.

Die Legenden starteten wie aus der Pistole geschossen und scorten die ersten Punkte per Alley-Oop von Scharf. Pavlovic mit zwei Dreiern und einem Layup gleich hinterher. In der Defense brauchte es dennoch ein paar Minuten, bis der Schlachtplan feststand. Ein schnelles Time-Out in Minute 5 und ab dem Zeitpunkt, wo der Gameplan stand, war es nur eine Frage der Zeit. Bis zur Halbzeit hielten die Gäste noch konstant dagegen und fanden immer wieder gute Gelegenheiten, um Senk und Spazierer in Szene zu setzen. Halbzeitstand 23:18 aus Sicht der Gastgeber.

Das dritte Viertel brachte dann schlussendlich den Umbruch. Die Devils behielten das Tempo bei und forcierten vermehrt Turnover. Fastbreak-Aktionen fanden gute Abschlüsse und trotz schwachem Freiwurf-Tag, konnte auch in der Set-Offense die Zonenverteidigung der Gäste gut attackiert werden. Die Devils zogen mit einem 10:0 Run davon, bevor Gmünd überhaupt den ersten Punkt des dritten Viertels verbuchen konnte. Kurz vor Viertelende wurde man allerdings etwas leichtsinnig. Nach einer kurzen Pausenbesprechung wurden die Köpfe wieder geradegerückt und das Abschlussviertel mit 17:8 beendet.

Spiel 1 an diesem Tag war also in trockenen Tüchern. Nach einer 10-minütigen Pause und dem Löschen des vorangegangenen Scoreboards von 55:34 auf 0:0 hieß es abermals Motor neu starten und fokussiert früh den Sack zumachen.

Angeführt von Pavlovic (10 Punkte im ersten Viertel) wurde das erste Viertel in Spiel 2 mit 20:7 dominiert. Big Man Semedo rotierte als Anker in der Offense hervorragend mit und verbucht am Ende ein starkes Double-Double mit 14 Punkten und 12 Rebounds in 22 Minuten Spielzeit. Gmünd konnte den 31 Fastbreak-Punkten von Wiener Neustadt nicht viel entgegensetzen und auch 16 starke Punkte von Senk änderten nichts mehr am Spielverlauf.

In der zweiten Halbzeit konnten alle Spieler durchrotiert werden und sogar ein neues System für Sharpshooter Robert Schebesta konnte geübt werden. Endstand 61:40 für die Livin Legends aus Wiener Neustadt. Am 26.02. geht es in Mödling weiter. Stay tuned und GO BLUE <3


„Also für mich persönlich war es das erste Mal, dass ich zweimal direkt hintereinander gegen dieselbe Mannschaft gespielt habe. Ich glaube, dass in so einem Ausnahmefall die Siegermannschaft kein Problem damit hat zweimal zu spielen. Wenn das Team dafür aber einen schlechten Tag erwischt oder nicht in Vollbesetzung ist, ist es dafür doppelt bitter. In unserem Fall können wir froh sein das bessere Ende eines solchen Tages für uns entschieden zu haben.“

 Kapitän Philip Zachar

„In Gmünd sind die Gegebenheiten etwas anders. UBBC kommt mit ihrer Zone zuhause wesentlich weiter. Auch die Laufwege sind kürzer und die Halle kompakter. Man konnte Gmünd nach 15-20 Minuten anmerken, dass es für sie schwer sein wird mit uns 2x 36 Minuten mitzulaufen und dass ihre Zone bei uns wesentlich mehr Freiräume offenlässt. Die Burschen haben das heute sehr gut genutzt und alle Spieler konnten Spielzeit bekommen.“

 Headcoach Robert Schebesta