Am vergangenen Wochenende trafen sich die Teams des mittleren Play-offs in Klosterneuburg, wo wir auf St. Pölten und Herzogenburg trafen. Nach den bisherigen, sehr lehrreichen Spielen in dieser Runde war uns im Training eine Sache besonders klar geworden: Wir mussten schneller von Offense auf Defense und umgekehrt umschalten. Genau dieses Umschalten war unser zentrales Ziel für die beiden Partien.
Im ersten Spiel gegen St. Pölten gelang uns das über weite Strecken schon deutlich besser. Wir konnten immer wieder schnell reagieren und dadurch das Spiel lange offen halten. Auch defensiv war eine klare Entwicklung zu sehen – einfache Korbleger ließen wir diesmal kaum zu, was zeigt, dass unsere Transition wesentlich besser funktioniert hat. Am Ende reichte es zwar nicht ganz für den Sieg, doch mit dem 62:51 für St. Pölten war das Spiel deutlich enger, als es vielleicht wirkt. Letztlich war es vor allem die Trefferquote – St. Pölten traf im Schnitt einfach einen Korb pro Periode mehr als wir. Trotzdem war es ein starkes Spiel und ein wichtiger Schritt in unserer Entwicklung.
Im zweiten Spiel trafen wir auf Herzogenburg, und auch hier lag der Fokus weiterhin auf unserem schnellen Umschalten. Vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, konnten wir erneut gut umsetzen. Gleichzeitig zeigte sich in beiden Spielen, dass gegen Ende manchmal noch die Konzentration etwas nachlässt – auch daran werden wir weiter arbeiten.
Die Partie blieb bis zur letzten Sekunde spannend. Vier Sekunden vor Schluss wurde unser Can gefoult und bekam zwei Freiwürfe. In der Auszeit war die Ansage klar: durchatmen, konzentrieren, treffen – und danach sauber verteidigen. Can blieb eiskalt, verwandelte einen der beiden Freiwürfe und brachte uns damit den knappen Sieg mit einem Punkt Vorsprung zum 49:48.
Wie immer messen wir uns aber nicht in erster Linie am Ergebnis, sondern an unserer Entwicklung. Und hier konnten alle Spieler zeigen, dass sie bereit sind, die nächsten Schritte zu gehen. Jeder einzelne kann stolz auf seinen Einsatz sein – und wir freuen uns schon darauf, im Training weiter an genau diesen Dingen zu arbeiten.
Let´s Go Devils!