Interview mit U16 – Coach Thomas Klengl

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Interview mit U16 – Coach Thomas Klengl:

DK: Seit der Saison 14/15 bist du Coach der U16 – Devils? WTom1as gefällt dir an der Arbeit mit jungen Talenten?

Thomas Klengl: Mir gefällt, wie die Kinder/Jugendlichen Spaß am Sport finden. Es ist sehr motivierend zu sehen, wie sich die einzelnen Spieler individuell entwickeln und ihr Können verbessern. Außerdem ist es für mich immer wieder lehrreich und interessant zu beobachten, wie die Mannschaft immer besser zusammenwächst und eine Einheit wird.

DK: Du hast früher oftmals Basketball@Schools – Trainings geleitet. War es für dich als Coach eine große Umstellung nun 14 – 16 jährige zu trainieren?

Thomas Klengl: Ja und nein. Ich habe, seit dem ich Trainer bin, eine gewisse Linie und Art zu trainieren, von der ich nicht wirklich abgekommen bin. Natürlich muss man diese an die jeweilige Mannschaft anpassen. Man kann zum Beispiel an Kinder, die beim Basketball@schools – Programm einmal pro Woche trainieren, nicht genauso große Ansprüche stellen wie an eine U16 Mannschaft in einem Verein, jedoch vermittle ich in beiden Fällen Basketball.

DK: Letzte Saison hattest du sehr viele neue Spieler in deiner Mannschaft, die mit dem Basketball angefangen haben. Was hast du dir für heuer vorgenommen? In welchen Bereichen können sich die jungen Teufel verbessern?

Thomas Klengl: Ja das ist richtig! Als ich voriges Jahr in die Saison gestartet bin, hatte ich zu Beginn nur eine Handvoll Spieler, die aus der U14 nachgerückt sind. Ich machte mir also Sorgen, dass eventuell zu wenige Spieler sein könnten. Nach der dritten Trainingswoche standen plötzlich 15 junge und hoch motivierte Spieler in der Halle, somit hatte ich auch die notwendigen Ressourcen, um effektive Trainings abhalten zu können. Nachdem viele von ihnen noch nie zuvor Basketball gespielt hatten, war es für mich wichtig, den Kindern Basics zu vermitteln.

Am Ende der Saison 2014/15 hatte ich um die 19 aktive U16 Spieler.2015 U16

Diese Saison beginnt da, wo die letzte endete. Wir nehmen das Fundament, das wir im Vorjahr gebaut haben und arbeiten fleißig weiter. Mein Ziel ist es, aus jedem Spieler das Maximum heraus zu holen, um ihn zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich für diese Saison einen zweiten Trainer zur Verfügung gestellt bekommen. Mit Daniel Kwasny als Co-Trainer habe ich die Möglichkeit, das Training noch effektiver zu gestalten und die Kinder noch mehr zu fordern.

DK: Du bist seit deinem 9. Lebensjahr im Verein und hast quasi alle Nachwuchsmannschaften bis hin zur Landesliga durchlaufen. Was macht den Verein für dich so besonders?

Thomas Klengl: Das ist relativ einfach: Es ist das familiäre Klima im Verein. Bevor ich mit Basketball begonnen habe, hatte ich ein halbes Jahr Fußball gespielt und dort herrschte, soweit ich mich erinnern kann, ein anderes Klima.

Nachdem ich das erste Training hatte, war mein sportliches Schicksal besiegelt. Ich kann mich auch erinnern, dass meine Eltern sehr positiv überrascht vom Verein waren, was für mich auch sehr wichtig war, da sie mich schließlich zu den Trainings und zu den Matches gebracht haben. Also möchte ich mich herzlich bei meinen Eltern bedanken.

Wie du bereits gesagt hast, habe ich alle Mannschaften im Verein durchlaufen und je älter ich wurde, desto mehr hatte ich das Verlangen, dem Verein etwas zurück zu geben. Schließlich lernte ich in den Trainings meine besten Freunde kennen und fand in schwierigen Zeiten Ausgleich und Kraft. Denn egal wie gut oder wie schlecht es dir geht, sobald an den Trainingstagen um 20:00 die Pfeife ertönt, gibt es für 2 Stunden nur Basketball. Nachdem ich alt genug war, beschloss ich, Trainer zu werden und den Kindern/Jugendlichen die Faszination Basketball näher zu bringen.

Mittlerweile bin ich Vorstandsmitglied und noch lange nicht müde, den Basketball in Wiener Neustadt voran zu treiben.

Vielen Dank für das Interview!

Thomas Klengl & Daniel Kwasny 05.10.2015