Über weite Strecken der ersten Halbzeit wurde gut verteidigt und vorne gab es das eine oder andere Highlight zu sehen. Eine solide Trefferquote von Außen machte es den Herzogenburgern schwer, die Zonenverteidigung welche ihre körperliche Unterlegenheit unterm Korb kompensieren sollte, für die Neustädter Offense gefährlich zu gestalten. Nur gegen Ende des zweiten Viertels brach der Legendenrhytmus, als Herzogenburg ein 8:0 Run gelang – der den Halbzeitstand von 47:34 herstellte (also +1 Herzigenburg ohne Vorsprung).
Nach einem durchwachsenen dritten und teilweise vierten Viertel, in dem Herzogenburg sogar kurzfristig ein Mal die Führung übernahm, beschlossen die Legends jedoch, einfach Alles zu geben: Der Ball wanderte in die Zone für sichere Würfe, die Pressverteidigung wurde mal für Mal ausgespielt und Chancen wurden genutzt. Die letzten zwei Spielminuten gingen 10:5 für die Legends aus. Die Herzogenburger schafften es während dieser Zeit in der Offensive nicht, sichere Chancen herauszuspielen, was den Endstand von 82:75 bedeutete. Nach einer spannenden und durchwegs ansehbaren Partie konnten die Livin‘ Legends zwar nicht das Spiel nach tatsächlich gescorten Punkten für sich entscheiden, aber trotzdem sind sie eine Runde weiter.
Kader: Zachar (18), Kopper (13), Plank (11), Haider (10), Völgyes (6), Geier (5), Scharf (5), Kolck, Holzer, Joven, Billen, Böhm (DNP – CD).
Coach: Schebesta