Living Legends weiter ungeschlagen – Ticket für NÖ Cup Finale erfolgreich gebucht

LL 080214

LL 080214Die Blue Devils Wiener Neustadt sind im Finale des 2013/14 NÖ Cups. In einer abwechslungsreichen Partie mit vielen Körben und noch mehr Dramatik konnten die Legenden dem zahlreich erschienenen Publikum einiges bieten und schlussendlich den Einzug ins Finale klar machen. Doch mehr zum Spiel.

Blue Devils Wiener Neustadt:UBK Sharks Korneuburg 91:87 (63:38)

Kader: Stephan Böhm, Martin Kolck, Thomas Kunc (4 Punkte), Valentin Sederl (4 Punkte), Ralf Wanzenböck, Daniel Zainzinger (4 Punkte), David Kopper (4 Punkte), Attila Völgyes (9 Punkte), Michale Wild (26 Punkte), Paolo Delgado-Semedo (12 Punkte), Sasha Schmid (6 Punkte)

Die Legenden starteten mit einem 22 Punkte Polster auf die Gäste. Für Korneuburg ging es darum diesen schnell wett zu machen. Dementsprechend startete der Gegner in das erste Viertel. Bei den Devils ging anfänglich eher weniger zusammen und so konnten die Korneuburger nach einem ersten Run (11:4) auf 27 zu 11 verkürzen. In den letzten 3 Minuten des 1. Viertels fanden die Devils dann besser ins Spiel. Mit einem 7:0 Run stellten die Devils das Anfangsverhältnis wieder her. Danach war es ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten. Für jeden Korb der Gäste fand auch der Ball für die Devils ins Netz. Stand nach Viertel 1 40:19 aus Sicht der Gastgeber.

Im zweiten Viertel ein ähnliches Bild. Korneuburg kommt mit einem 9:2 Run von der Bank und kann die Lücke zu den Devils etwas schließen. Doch die Legenden haben eine Antwort parat. Es folgt der wahrscheinlich beste Basketball auf Seiten der Devils in dieser Partie. Nachdem die Gäste 11 Punkte in den ersten vier Minuten machen können, steigert Wiener Neustadt die Intensität in der Defense, lässt über das restliche Viertel nur 3 gegnerische Körbe zu und punktet seinerseits fleißig über Geburtstagskind Wild und Semedo. Bis zur Halbzeit kann man damit den Vorsprung sogar ausbauen (63:38).

In der Halbzeit wird einiges besprochen – darunter auch die Intensität hoch zu halten. Doch da geht dann leider etwas schief. Eröffnet man das 3. Viertel noch mit einem 3er von Wild, läuft danach nichts mehr zusammen bei den Devils. Die Ballverluste mehren sich, das Spiel scheint den Teufeln zu entgleiten. Korneuburg stürmt ein ums andere Mal auf den Korb der Teufel und diese beginnen unter den Angriffen des Gegners immer mehr ins Schwimmen zu kommen. Mehrere erfolgreiche Runs der Gäste machen den Legenden das Leben schwer und nach Viertel Nummer drei ist der komfortable Vorsprung von 25 auf 8 Punkte geschrumpft.

Doch die Legenden wären nicht die Legenden wenn sie keine Antworten parat hätten. Mit einem guten Start in den letzten Abschnitt kann man den Vorsprung wieder auf 12 Punkte bringen. Doch die Korneuburger bleiben hartnäckig. Ein 6:0 Run und schon ist der Vorsprung Heimmannschaft wieder nur einstellig. Korneuburg schafft es in dieser Phase immer ein bisschen besser zu scoren, während die Devils mal kurz den Kopf wegschmeißen. Mit Pässen direkt ins Out oder auch gleich zum Gegner hält man die Gäste mehr als im Spiel und ermöglicht es ihnen auch in der letzten Minute auf 3 Punkte heranzukommen. Die Chance lebt für Korneuburg und es folgen 60 Sekunden die nichts für schwache Nerven sind. Ball zu Michael Wild, der zieht das Foul und verwandelt sicher seine Freiwürfe und stellt auf +5 mit knapp 45 Sekunden zu spielen. Die Korneuburger spielen schnell und ziehen zum Korb – nur Foul Nummer 5 von einem bis dahin sehr starken Paolo Semedo kann den Guard der Sharks am Erfolg hindern. Auch hier werden die Freiwürfe sicher verwandelt – +3 für die Devils. Nach einer kurzen Auszeit machen sich die Devils wieder ans Werk. Der Einwurf findet Völgyes, wieder Foul, wieder 2 Freiwürfe. Es sind noch acht Sekunden auf der Uhr. Ein getroffener Freiwurf würde den Sieg Realität werden lassen. Den ersten vergibt der Oberteufel noch, doch der zweite ist sicher im Netz. Mit einem letzten schnellen Angriff versucht Korneuburg noch das Unmögliche doch der 3er geht weit daneben. Endstand 91:87 für die Legenden und damit – Finale.

Der Gegner für das Finale wird noch zwischen Klosterneuburg und Möllersdorf ermittelt. Fest steht, dass die Teufel auch diesmal das Heimrecht genießen werden. Ein Dankeschön auch an die vielen, vielen Gäste die uns immer wieder gepuscht haben und an die Cheerleader, die die Stimmung in der Halle noch ein bisschen mehr anheizen konnten.