Welcome back – Lange ist es her, doch vergessen hat ihn keiner. Christian „Schmidi“ Schmidtberger ist wieder ein Teufel. Dass durch seine Venen Blau-Weiß fließt ist nun wirklich kein Geheimnis. Christian ist mit dem Wiener Neustädter Verein aufgewachsen und gehört von klein auf quasi zur Familie. Dennoch hat ihn seine Karriere über diverseste Pfade geschickt bevor der 29-jährige Shooting Guard wieder heimgefunden hat. Bis zur Saison 2012/2013 war „Schmidi“ im Burgenland beheimatet, und zwar beim letztjährigen Mitkonkurrenten aus der Landesliga. Den Mattersburg Rocks.
Neben Joey Vickery war Christian eine Scoring Gefahr für jeden Gegner in der Liga, da er bekannt für seine „X-Factor“ Spielweise ist. Was das bedeutet weiß man aus der Vorsaison nur zu gut: „Beim Schmidi weiß man nie was man kriegt! Wenn er einen guten Tag hat kann es durchaus passieren, dass er Würfe aus kranken Entfernungen und schwierigsten Situationen trifft, wo man dann dastehst und sich fragst wie das gerade ging!“, so erinnern sich einige Spieler aus der vergangenen Saison. Doch nicht nur sein Wurf macht ihn zu dem was er ist. Der 1,85 Meter große Flügelspieler ist äußerst fix auf den Beinen und kann eine richtige Klette in der Verteidigung sein.
Christian durchlief während seiner Karriere so einige Teams und stand nicht nur mit hochkarätigen Spielern auf dem Parkett, sondern wurde auch von hochkarätigen Trainern gecoacht. Darunter auch Österreichs Coaching-Mogul Raoul Korner. Zudem ist Christian Schmidtberger der einzige Devils Spieler aller Zeiten, der einen Cuptitel erringen konnte.
„Ich wollte erst wieder in Wiener Neustadt spielen, wenn ich das Gefühl habe, dass alles passt und ich glaube, dass es diese Saison soweit ist. Ich wurde
herzlich empfangen und wir haben einen soliden Kader. Außerdem verstehe ich mich mit allen prächtig und das ist für mich die Hauptsache.“, so Schmidtberger zu seinem Comeback nach „Newtown“.
Mit 29 Jahren ist er definitiv noch kein Basketball-Dinosauerier, allerdings sagt es viel über das Potenzial der Mannschaft aus, dass Chris nun der älteste Spieler der Mannschaft ist. Das Einfinden in das Team wird erwartungsweise ein Selbstläufer, da Schmidi den Draht zu Wiener Neustadt nie verloren hat und auch nicht zu seinen engsten Basketballfreunden in dieser Umgebung. Wir freuen uns über die Heimkehr von Christian Schmidtberger und sind gespannt mit welchen Wahnsinnsaktionen er diese Saison dem Gegner graue Haare und den Zuschauern ein unfassbares „oh!“ auf die Lippen zaubern wird.
