ÜBER BLUE DEVILS



GESCHICHTE
DER BLUE DEVILS WIENER NEUSTADT



Der BK Blue Devils Wiener Neustadt wurde am 26.06.1996 ins österreichische Vereinsregister eingetragen. Schon davor wurde in Wiener Neustadt Basketball gespielt, allerdings als Sektion des TV Wiener Neustadt. Karl Kinzelberger trieb damals die Loslösung vom TV als eigenständiger Verein voran. Und so firmierten die Neustädter Basketballer ab Sommer 1996 als eigenständiger Verein, aber noch nicht unter dem Namen „Blue Devils“. Obmann war in dieser Zeit Karl Kinzelberger.

Aus Kostengründen wurde der Verein damals beim Burgenländischen Basketballverband für die Meisterschaft gemeldet. Gleich mit 9 Teams ging man in der Saison 96/97 an den Start. Die ersten Ambitionen waren zu groß. Mit einem für den frisch gegründeten Verein zu teuren Trainer (Zdeněk Kos), bezahlten Spielern und dem Projekt Damen Basketball Bundesliga wollte man die Randsportart Basketball in Wiener Neustadt mittels Abkürzung etablieren. Der finanzielle Schock ließ nicht lange auf sich warten. Obmann Karl Kinzelberger trat Anfang des Jahres 1998 zurück und bei der Generalversammlung im März 1998 übernahm Wolfgang Benda mit seinem Team den Vorstand des finanziell angeschlagenen Vereins. Mit tatkräftiger Hilfe der Stadt Wiener Neustadt und dem damaligen Vize-Bürgermeister Holger Linhart konnte das Fortbestehen gesichert werden.
Zeitungsartikel Kinzelberger Rücktritt
Zeitungsartikel Neuer Vorstand gefunden

In der darauffolgenden Saison (1998/99) reichte es für die Herren-Landesliga noch nicht zum Titel, man konnte aber einen ersten Achtungserfolg einfahren: Man wurde Vizemeister.
Doch wichtiger war die neue Philosophie des Vereins – nämlich voll auf Eigenbauspieler zu setzen. So begann der Verein in diesen Jahren sein Hauptaugenmerk auf die Ausbildung von jungen Basketballern zu legen. So wurden vermehrt Spieler aus der Landesliga / Jugend für Trainerpositionen und Ausbildungen rekrutiert. Viele bei den Blue Devils bekannte Namen (Reisinger, Völgyes, Burgstaller, Oedendorfer …) verdienten sich in diesen Jahren ihre ersten Sporen als Trainer oder im Vorstand und sind teilweise auch heute noch/wieder dabei. 
Bereits mit Beginn der Saison 1999/00 gab es einen erneuten Wechsel des Vorstands. Mit Alfred Knabl übernahm erneut ein Spielervater den Obmannposten. Auch die anderen Positionen bei den in dieser Zeit zu „Blue Devils“ unbenannten Wiener Neustädtern wurde durchgehend mit Spielereltern oder Spielern besetzt. Eine Tradition, die sich bis heute vorsetzt, sitzen doch hauptsächlich ehemalige und nach wie vor Aktive auch im heutigen Vorstand.
Mit der Saison 2000/01 konnte man auch endlich wieder mit einer U12 Mannschaft im Meisterschaftsbewerb antreten. Diese Mannschaft, betreut von Trainer Stefan Reisinger, konnte in der Saison 2001/02 sogar den Landesmeistertitel im U12 Bewerb feiern.
Obfrau Schönleitner
Am Ende dieser Saison gab es dann den nächsten Vorstandswechsel. Mit Katja Schönleitner gab es 2002 die erste Obfrau für die Blue Devils. Mit Beginn der Saison 2002/03 wechselten die Devils auch zurück zum Niederösterreichischen Basketballverband. Die Burgenlandjahre der Devils waren vorbei. Die Landesliga Mannschaft der Devils musste im Zuge dessen in die 1. Klasse Meisterschaft zurück und sich den Aufstieg in die Landesliga Meisterschaft erst verdienen. In dieser Saison zeigte die Mannschaft von Coach Dominik Gerger durchaus starke Ansätze, für den direkten Aufstieg reichte es aber doch nicht.

Ab 2002 stockte der Verein die Mannschaften um eine U10 Truppe auf. Damit betreibt man nun bald seit 20 Jahren Nachwuchsarbeit in den Altersbereichen U10, U12, U14, U16 und U19.

Schon am Ende der Saison 2002/03 übernahm Obfrau-Stellvertreter Thomas Kunc die Obmannschaft. Bis zum Ende der Saison 2019/20 bekleidete er diesen Posten.

2003/04 schaffte man schließlich im zweiten Antritt den Aufstieg in die Niederösterreichische Landesliga. Mit einer Serie von 16 Siegen in Pflichtspielen in Folge wurde eine, für die Devils lange gültige, Streak aufgestellt. Die Devils Herren waren in dieser Saison beinahe unschlagbar. 

Alles hat ein Ende
Aufstieg ist geschafft
In den folgenden Jahren etablierten sich die Devils als eine feste Größe im Niederösterreichischen Verband. 
Daneben pflegte man aber auch die Freundschaft zu Basketballern aus aller Welt. Teilnahmen an internationalen Turnieren (Deutschland, Österreich, Ungarn) waren jedes Jahr Pflicht (irgendwie musste man die basketballfreie Zeit zu Ostern und im Sommer rüberbringen). Das Streetballturnier der Devils wurde zu einem Fixum auf dem Basketballjahreskalender. 
Die HTL Wiener Neustadt wurde mit neuen höhenverstellbaren Körben ausgerüstet um somit auch die U10 und U12 Spiele in der Heimhalle der Teufel, dem „Devils Dome“, austragen zu können. Neue Bretter und Ringe für den Hauptcourt wurden angeschafft und auch eine gut funktionierende Kantine (vielen Dank Mama Kunc) wurden aufgebaut. 
Sportlich gab es in den letzten Jahren einige Highlights. Die erste Teilnahme am österreichischen Cup die 2003 mit einer Niederlage gegen den UAB Wien endete, der erste Landesliga Meistertitel 2015, weitere Cupauftritte …
An unserer reichhaltigen Devilsgeschichte wollen wir euch und auch alle anderen Basketballinteressierten teilhaben lassen. Im Hintergrund werden wir fleißig recherchieren – es sind inzwischen doch schon fast 25 Jahre spannender Geschichten um euch hier einmal pro Monat eine Story aus dem Devilsfundus zu präsentieren.

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